Über die medizinischen Auswirkungen des Stillens auf die Schwangerschaft ist wenig bekannt. Zwar besteht theoretisch die Möglichkeit einer Fehlgeburt oder vorzeitiger Wehen, aber es gibt dazu keine gesicherten Zahlen.
Vorsicht bei Komplikationen
Rein biologisch ist es so, dass beim Stillen das Hormon Oxytocin freigesetzt wird. Es bewirkt, dass sich die Muskeln der Brust zusammenziehen, um die Milch herauszulassen. Der gleiche Muskeltyp befindet sich auch in der Gebärmutter. Dort ist die Oxytocin-bedingte Kontraktion etwa bei den Nachwehen wichtig.
In der Zeit nach der Geburt aber reagiert die Gebärmutter weniger empfindlich auf den Einfluss des Hormons Oxytocin. Vorsicht beim Stillen während der Schwangerschaft ist allerdings bei Frauen geboten, die bereits eine Fehl- oder Frühgeburt gehabt oder andere Schwangerschaftskomplikationen haben.
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