Auch nicht digitale Spiele profitieren ab und zu von den Errungenschaften der modernen Technik. Bei «Schnappt Hubi!» übernimmt eine elektronische Stimme die Moderation der Geisterjagd durch ein Spukhaus, dessen Räumlichkeiten erst erkundet werden müssen. Das Haus baut sich langsam vor den Spielern auf. Darin wohnen ein paar herzige Hasen und Mäuse sowie das freche Gespenst Hubi, das den Tieren ständig die Leckereien stibitzt. Bei der Jagd nach Hubi können nicht alle Tiere die Durchgänge benützen. Die Mäuschen passen durch die Mauselöcher, und nur die Hasen können über Hasenfenster springen. Finden die Kinder gemeinsam die Zaubertüren, erwacht durch deren Knarzen Hubi und kann nun eingefangen werden. Ein magischer Kompass verleiht auch den anderen Tieren im Haus eine Stimme. Sie geben entscheidende Hinweise, wo sich der unsichtbare Geist befindet.
«Schnappt Hubi!» ist ein kooperatives Spiel, das in drei Schwierigkeitsstufen gespielt werden kann. Taktische Überlegungen, sinnvolle Absprachen und gutes Hinhören machen dieses Spiel, das 2012 zum «Kinderspiel des Jahres» gewählt wurde, besonders und jedes Mal anders.
«Schnappt Hubi!» von Steffen Bogen, für 2 bis 4 Spieler, ab 5 Jahren, Fr. 59.95, Verlag Ravensburger, www.ravensburger.de
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