Unzufriedene Eltern scheuen keine Konflikte mehr. Während Entscheidungen von Lehrern und Schulleitern früher oft anerkannt wurden, ist das längst nicht mehr der Fall. Stattdessen wird mit juristischen Schritten gedroht.
Der Trend beschäftigt Schulen in allen Kantonen – und hat Folgen für das Personal. Der Schweizer Schulleiterverband wird nun auf seiner Homepage deutlich: «Der Rechtsschutz ist so wichtig wie nie zuvor», schreibt er. Der Verband hat deshalb reagiert und bietet seinen über 2000 Mitgliedern eine kollektive Rechtsschutzversicherung an.
Bliebe es bei Auseinandersetzungen mit Eltern, wären keine weiteren Versicherungen nötig. Die zuständige Schulbehörde ist für den Schutz ihres Personals zuständig. Dass der Schulleiterverband trotzdem für den Rechtsschutz wirbt, liegt an den Folgen solcher Konflikte. Damit Konflikte nicht vor Gericht enden, hat der Lehrerverband ein Positionspapier entwickelt, über das derzeit diskutiert wird.
Dieser Text erschien auf www.aargauerzeitung.ch.
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