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«Wolf Erlbruch: Welterfolg mit Bilderbüchern»

Wolf Erlbruchs Illustrationen kennen Kinder und Eltern auf der ganzen Welt. Der preisgekrönte Bilderbuchzeichner spricht über Tabus, Empathie, zerschnittene Texte und die Wachsamkeit von Kindern.

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«Wolf Erlbruch: Welterfolg mit Bilderbüchern»

Wolf Erlbruchs Illustrationen kennen Kinder und Eltern auf der ganzen Welt. Der preisgekrönte Bilderbuchzeichner spricht über Tabus, Empathie, zerschnittene Texte und die Wachsamkeit von Kindern.

wir eltern: Herr Erlbruch, Sie haben über 50 Bilderbücher und Kalender für Kinder illustriert, was reizt Sie daran?

Wolf Erlbruch: An der Arbeit für Kinder reizt mich vor allem deren Wachsamkeit. Deshalb versuche ich beim Illustrieren möglichst alles zu vermeiden, was ihnen eine spezielle Kinderwelt verspricht. Die gibt es nämlich nur in der Vorstellung der Erwachsenen. Kinder leben so wunderbar positiv im sogenannten Hier und Jetzt und sind unerschütterlich in ihrem vitalen Zugriff auf die Gegenwart.

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Wolf Erlbruch (1948) studierte Grafik-Design und arbeitet seit Ende der 1980er-Jahre im Kinderbuchbereich. Von seinem bekanntesten Werk «Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat» wurden weltweit drei Millionen Exemplare verkauft. Insgesamt hat er über 50 Bilderbücher und Kalender veröffentlicht und wurde mehrfach ausgezeichnet. 2003 hat er den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk erhalten, 2017 wurde er mit dem Astrid Lindgren Memorial Award ausgezeichnet.Erlbruch lebt mit seiner Frau in Wuppertal. Er hat einen erwachsenen Sohn Leonard und zwei Enkelkinder. Seine Werke sind u. a. im Peter Hammer Verlag und bei Hanser erschienen.

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