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«Wie man Kindern die traurige Wahrheit sagt»

Eltern möchten am liebsten alles Schlimme von ihren Kindern fernhalten. Doch dann erkranken Mutter oder Vater schwer, die Grossmutter stirbt oder die Eltern wollen sich scheiden lassen. Wie überbringt man seinem Kind traurige Nachrichten?

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«Wie man Kindern die traurige Wahrheit sagt»

Eltern möchten am liebsten alles Schlimme von ihren Kindern fernhalten. Doch dann erkranken Mutter oder Vater schwer, die Grossmutter stirbt oder die Eltern wollen sich scheiden lassen. Wie überbringt man seinem Kind traurige Nachrichten?

Todesfall, Krankheit oder Scheidung – Erwachsene glauben oft, sie könnten ihrem Nachwuchs schlimme Nachrichten nicht zumuten. Doch das Gegenteil ist der Fall, sagt Irina Kammerer, Leiterin des Bereichs Kinder, Jugendliche und Familien am Psychotherapeutischen Zentrum der Uni Zürich. Sie findet: «Kindern muss man frühzeitig, aber feinfühlig die Wahrheit sagen.» Die Psychologin leitet Gruppenkurse für Kinder, die von der Scheidung ihrer Eltern betroffen sind und erlebt immer wieder: Verstehen Mädchen und Buben eine Situation, können sie besser damit umgehen. Doch wie viel Wahrheit verträgt ein Kind?

«Es ist wichtig, in einer schweren Situation ehrlich zu sein», sagt Psychologin Lara Gmür-Mindell, die in ihrer Zürcher Praxis «Spielzeit» mit Kindern in Trauerphasen arbeitet. Gleichzeitig empfiehlt sie, Kinder nicht mit Informationen zu überfrachten und es zu akzeptieren, wenn diese abblocken. «Man kann wieder darüber reden, wenn das Kind nachfragt», sagt sie. Doch wie sieht das in konkreten Situationen aus?

Kristina Reiss

Kristina Reiss

Einst Redaktorin beim «Tages-Anzeiger», später Korrespondentin in Shanghai, schreibt Kristina Reiss heute als freischaffende Journalistin leidenschaftlich über den Mikrokosmos Familie. Dabei interessiert sie sich für alles, was Menschen bewegt – ihre Wünsche, Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen.




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