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«Wenn Papa hütet»

Sie hüten ihre Babys genauso kompetent wie Mütter. Aber auch Väter fühlen sich manchmal überfordert. Einige Tipps.

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«Wenn Papa hütet»

Sie hüten ihre Babys genauso kompetent wie Mütter. Aber auch Väter fühlen sich manchmal überfordert. Einige Tipps.

Die Hauptsache vornweg: Nichts spricht dagegen, dass Sie als Vater nicht genau so profiliert Hütedienst leisten wie Ihre Partnerin. Trauen Sie es sich zu! Hier ein paar Tipps für den Umgang mit dem neugeborenen Nachwuchs:

  • Üben Sie vor dem ersten «tête-à-deux» mit Ihrem Kleinen die wichtigsten Handgriffe: Windeln wechseln, Schoppen zubereiten, Tragetuch umbinden.
  • Steigern Sie die Betreuungszeiten langsam, beginnen Sie mit 1 bis 2 Stunden.
  • Wenn das Kind weint, nehmen Sie es auf, und schaukeln Sie es sanft auf den Armen. Geben Sie ihm Ihren Finger zum Saugen oder versuchen Sie es mit dem Nuggi. Massieren Sie sanft seinen Bauch oder Rücken.
  • Will das Baby nicht aufhören zu weinen, hat es womöglich Hunger, volle Windeln, oder es ist schlicht müde. Legen Sie es in sein Bett, streicheln Sie ihm über den Kopf
  • Schreit das Kleine weiter und spüren Sie, wie Ihre Nerven langsam zum Zerspringen gespannt sind: Dann legen Sie das Baby für einen Moment in das abgedunkelte Zimmer, gehen Sie raus, schliessen Sie die Tür hinter sich und atmen Sie tief durch.
  • Auf keinen Fall schlagen oder schütteln!
  • Gemeinsam gehts leichter: Treffen Sie sich mit andern Vätern oder Müttern zum Hüten.
Manuela von Ah

Manuela von Ah

Manuela von Ah hat Ethnologie und Wirtschaft studiert. Für «wir eltern» schreibt sie über Erziehung und Familienpolitik, berichtet aus dem Gebärsaal, aus Kitas und Klassenzimmern – und erzählt, was Mütter und Väter auf dieser Welt bewegt.




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