- Kinderhaut ist dünner und schutzbedürftiger als jene von Erwachsenen. Deshalb sollten Babys bis zum ersten Lebensjahr nie direkt der Sonne ausgesetzt werden. Für Kleinkinder gilt: im Schatten aufhalten und Hut mit Nackenschutz, Sonnenbrille, T-Shirt und Hose tragen.
- Auch durch eine Wolkendecke dringen bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen. Darum den Körper auch bei bedecktem Himmel eincremen.
- Nasse Kleider sind durchlässiger für UV-Strahlen. Deshalb nach dem Schwimmen die Badekleider wechseln.
- Künstliche Fasern bieten einen besseren UV-Schutz als Naturfasern, und kräftige und dunkle Fasern schützen besser als helle Farben.
- Die Angst, mit hohem Sonnenschutzfaktor käsebleich zu bleiben, ist unbegründet. Die Melaninproduktion wird auch bei Sonnenschutzmitteln mit hohem Faktor angeregt, die Haut wird braun. Die Krebsliga empfiehlt Sonnencreme mit Schutzfaktor von mindestens LSF 30.
- Achtung: Die zweimalige Anwendung einer Sonnencreme bedeutet keine Verdoppelung des Sonnenschutzfaktors (2x Schutzfaktor 25 entspricht nicht Schutzfaktor 50!).
- Beim Kauf von Sonnenbrillen auf das CE-Zeichen und den Vermerk 100 % UV-Schutz bis 400 Nanometer achten. Sonnenbrillen von schlechter Qualität schaden dem Auge mehr, als dass sie nützen!
Leseempfehlung

«Schwanger mit niedrigem Blutdruck»
Frage: Ich hatte schon immer einen niedrigen Blutdruck und seit ich schwanger bin, ist er nochmals deutlich gesunken. Daher wird mir oft schwindelig. Zum Beispiel wenn ich vom Sitzen aufstehe. Meine Frauenärztin hat mir zu hohem Salzkonsum und Stützstrümpfen geraten. Aber ist viel Salz wirklich unbedenklich für das Ungeborene? Was könnte mir ausserdem helfen? L.F.
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«Ignorieren»
Geschrei, Gequengel, Stampfen, Brüllen, mit dem Kopf auf den Boden schlagen, mit weinerlicher Stimme sprechen: Kurz, wenn Kinder sich so benehmen, dass ihr Verhalten nach Aufmerksamkeit schreit, soll man sie dann damit belohnen oder besser einfach ignorieren? Wann ist das Ignorieren sinnvoll und wann sollte man damit aufhören? Ein paar Gedanken und Tipps dazu gibt’s von Kathrin Buholzer.
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