Ein interdisziplinäres Team rund um Forschende der Universität Zürich hat herausgefunden, dass sich ständiger Stress der werdenen Mutter im Fruchtwasser wiederspiegelt. So steigen die Konzentrationen von Stresshormonen an und wirken sich negativ auf das Ungeborene aus. Für das Kind besteht ein Risiko, später eine psychische oder körperliche Erkrankung zu entwickeln – etwa eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder auch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, heisst es in einer Mitteilung der Uni Zürich.
Ist die Mutter nur punktuell gestresst, seien keine Merkmale im Fruchtwaser nachgewiesen geworden: «Offenbar bleibt das Baby bei akuter, kurzanhaltender Belastung der Mutter vor den negativen Effekten von Stress geschützt», wird Psychologin Ulrike Ehlert in der Mitteilung zittiert.
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