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Antwort von Pascale Albrecht, Dipl. Pflegefachfrau, Klinik Hirslanden
Es ist wichtig sich zu fragen, warum das Kind aufwacht. Hat es wirklich Hunger? Wann isst oder trinkt es die letzte Mahlzeit? Trinkt es den Schoppen in einem Zug leer oder nuckelt es nur daran herum und schläft schnell wieder ein? Ein Kind mit 14 Monaten muss noch nicht zwingend durchschlafen, denn auch schon sechs Stunden gelten als durchschlafen. Falls das Kind jedoch wirklich hungrig ist, könnten Sie das Abendessen später geben, dann ist das Kind vor dem Schlafen besser gesättigt. Das könnte das nächtliche Aufwachen verhindern oder zumindest verzögern, und Sie selber könnten länger am Stück schlafen. Für Kinder sind auch Rituale wichtig. Sie mögen es, wenn der «zu Bett gehen»-Ablauf immer gleich ist. So wird es auf den Schlaf eingestimmt. Damit das Kind lernt, nach einem Aufwachen selbst einzuschlafen, empfiehlt es sich, dass Sie aus dem Zimmer gehen, bevor es schläft. Wenn es zu weinen beginnt, warten Sie ein paar Minuten und trösten danach das Kind, ohne es aus dem Bettchen zu nehmen. So lernt es, sich selber zu beruhigen und weiss, dass Sie immer da sind. In der Umstellungsphase braucht es viel Geduld. Wechseln Sie sich nach Möglichkeit mit dem Partner ab.
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