Wie schön, es blüht und grünt – finden die meisten. Wie furchtbar, findet etwa jeder Dritte. Denn 30 bis 40 Prozent leiden unter Heuschnupfen. Unter Niesen, kribbelnder Nase, roten Augen und Erschöpfung. Die fliegenden Pollen können Allergikern Frühling und Sommer ziemlich vermiesen.
Bei Kindern zeigen sich die ersten Symptome der erblichen Pollinose oder «allergischen Rhinitis» meist erstmals im Kindergartenalter. Dann heisst es: zum Arzt. Denn im schlimmsten Fall kann sich der lästige aber normalerweise ungefährliche Heuschnupfen zu chronischem Asthma entwickeln.
Deshalb bei Verdacht unbedingt einen Allergie-Test machen lassen. Was sonst noch hilft:
♦ Jeden Abend vor dem Schlafen duschen und Haare waschen. Weg mit den Pollen von Haar und Haut.
♦ Morgenstund mag Gold im Mund haben, aber auch viele Pollen. Besser später am Tag lüften, wenn nicht mehr so viele herumfliegen.
♦ Hochsaison für die Waschmaschine. Getragene Kleider schon vor der Wohnungstür ausziehen. Am besten dort einen kleinen Wäschesack hinlegen. Dann können Hosen und T-Shirts gleich von da aus Richtung Waschmaschine transportiert werden.
♦ Wäsche nicht draussen trocknen.
♦ Ja, die Frühlingsluft ist herrlich. Muss aber leider weitestgehend draussen bleiben. Fenster und Türen nach kurzem Lüften geschlossen halten.
♦ Vielleicht verschreibt der Arzt Histaminika. Beachten: Die Medikamente machen müde und sind manchmal für kleine Kinder ungeeignet.
♦ Putzfimmel entwickeln. Häufiges Staubsaugen entfernt die Pollen von den Böden.
♦ Zimmerpflanzen am besten nach draussen verbannen, sie können Allergien eventuell befeuern.
♦ Teppichböden? Überlegen, sich davon zu trennen. In ihnen sammelt sich alles Mögliche, das Allergieschübe auslösen kann.
♦ Pollenflugkalender ansehen.
♦ Sich auf den Herbst freuen.
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