Die Europäische Union (EU) will laut Nachrichtenmagazin «Spiegel» ab Juli 2013 die Grenzwerte für gesundheitsgefährdende Stoffe in Spielsachen nach oben setzen. Noch laufen Klagen dagegen. Dennoch ist damit zu rechnen, dass ab Sommer stärker mit schädlichen Stoffen belastetes Spielzeug in den Handel und damit ins Kinderzimmer kommt. Rund 80 Prozent des weltweit verkauften Spielzeugs stammt aus China, wo deutlich lockerere Sicherheitsvorschriften gelten. Neuseeländische Wissenschaftler haben unlängst in Kleidung aus China Formaldehydwerte festgestellt, die 900-mal über den in der Schweiz erlaubten Werten lagen.
Tipps zum Spielzeugkauf:
- Testergebnisse lesen. Die deutsche Stiftung Warentest überprüft ständig Qualität und Sicherheit von Spielzeug.
- Prüfzeichen beachten, CE ist ein wichtiges Prüfsiegel.
- Am Schmusetier schnüffeln. Wenn Spielzeug irgendwie komisch riecht – gar nicht erst kaufen.
- Dazu kommt, dass Eltern ohnehin ein Auge auf den Inhalt der Spielkiste haben sollten. Blättert an irgendeinem Teil Farbe ab? Löst sich ein Rad, schaut ein Nagel raus? Gibt es Kleinzeug, das verschluckt werden kann?
- Es lohnt sich, häufig mit dem Kind und dessen Spielsachen zu spielen. In vielerlei Hinsicht.
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