Baden-Baden ohne Spielcasinobesuch? Geht gar nicht. Schon Dostojewski hat hier gezockt. Ein Besuch lohnt auch für Spielmuffel. Schon wegen der Architektur im Stil der französischen Königsschlösser. Bei den Morgenführungen sind Kinder erlaubt. Abends: Pass nicht vergessen! Eine Babysitterliste gibts im Kurhaus.
Schweizer sind in Sachen Zahnradbahnen verwöhnt, aber auch das Bähnchen auf den 668 Meter hohen Merkurberg ist nicht ohne. Seit 1913 zuckelt es in einem Winkel von 54 Prozent steil bergauf. Oben warten: Liegen, rapunzelwürdiger Turm und − Aussicht.
Regelmässig bietet das Festspielhaus ein Kinder- und Jugendprogramm und vor allem bietet es: das Toccarion. Eine Musikerlebniswelt für 5–12-Jährige mit Zaubermikrofonen, Echo-Maschine, Walking Piano … Führung obligatorisch. Am besten voranmelden.
Für Romantiker: die Weinstube Baldreit. Das mittelalterliche Ex-Badehaus hat einen mit Efeu umwachsenen verwunschenen Innenhof (Kleinkunst und Musik im Sommer), kuschelige Gewölbe und auf der Speisekarte Badisches mit französischem Akzent zu fairen Preisen. Direkt in der Altstadt. High Heels zu Hause lassen: Kopfsteinpflaster!
Baden ist ein Muss in Baden-Baden. Entspannendster Programmpunkt des Städtetrips: die Caracalla Thermen. Schon die Römer haben in dem warmen mineralhaltigen Wasser gechillt. Heute gibts auf 4000 m² noch diverse Saunen und Dampfbäder. Zutritt für Kinder ab 7 Jahren, Kinderbetreuung 5 Euro.
Okay, es liegt am Berg und beim Aufstieg kommt man ins Keuchen. Dafür bietet das Hotel Magnetberg Blick über die Stadt und einen riesigen Garten, in dem die Kinder herumtoben können, während die Eltern auf der Terrasse den nächsten Programmpunkt austüfteln.
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