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«Familien sind heutzutage mobiler»

Mit dem Lehrplan 21 soll geregelt werden, was ein Schüler können muss. Ein Gespräch mit Christian Amsler, dem Schirmherrn des LP 21.

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«Familien sind heutzutage mobiler»

Mit dem Lehrplan 21 soll geregelt werden, was ein Schüler können muss. Ein Gespräch mit Christian Amsler, dem Schirmherrn des LP 21.


Christian Amsler

Der 49-jährige Regierungsrat (FDP) ist Vorsteher des Erziehungsdeparte­ments des Kantons Schaffhausen, Präsident der Erziehungsdirektorenkon­ferenz der Deutschschweiz (D-EDK) und Schirmherr des Lehrplans 21. Der ausgebildete Pädagoge ist mit einer Lehrerin verheiratet und Vater von drei Kindern.


Facts zum Lehrplan 21

Der Lehrplan 21 ist ein Projekt der Deutsch­schweizer Erziehungsdirektorenkonferenz. Sein Ziel ist, den Artikel 62 der Bundes­verfassung umzusetzen. Das heisst: Für alle 21 deutsch- und mehrsprachigen Kantone gilt künftig ein gemeinsamer Lehrplan. Darin wird geregelt, was ein Schüler am Ende eines Schuljahres können muss, über welche «Kompetenzen» er verfügen soll. Die elf Schuljahre – inklusive Kindergarten – sind in drei «Zyklen» gegliedert. In jedem Zyklus gibt es einen «Mindestanspruch», der erfüllt sein muss, und erweiterte Anspruchsniveaus. Aufgeteilt ist der LP21 in sechs Fachbereiche. Dazu gibt es fächerübergreifende Themen wie «Berufliche Orientierung», «ICT» (information and communication technology), «Medien». Zwar bleibt Schule Kantons­sache, aber 80 Prozent des vermittelten Wissens und Könnens wird überkantonal harmonisiert. Bis Dezember 2013 läuft noch die Konsultation zum LP21.

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