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«Bilderbücher für den Sommer»

Verlässlich wie das Trüffelschwein den Pilz, wittern Kinder, wenn ihnen klammheimlich Lernstoff untergejubelt werden soll. Da kann er sich tarnen, wie er will. Sie merken es und sind verschnupft. Bei diesen Büchern hier ist das anders. Auch wenn sich das Schlauerwerden beim Lesen nicht vermeiden lässt – der Spass bleibt.

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«Bilderbücher für den Sommer»

Verlässlich wie das Trüffelschwein den Pilz, wittern Kinder, wenn ihnen klammheimlich Lernstoff untergejubelt werden soll. Da kann er sich tarnen, wie er will. Sie merken es und sind verschnupft. Bei diesen Büchern hier ist das anders. Auch wenn sich das Schlauerwerden beim Lesen nicht vermeiden lässt – der Spass bleibt.

Kennt jeder, die Geschichte von dem nackten Kaiser, der sich in tollen Klamotten wähnt. So ulkig illustriert und mit einem so witzig modernen Text, in dem Knetgummi und Brombeerbonbons vorkommen, kennt das Andersen-Märchen aber kaum jemand. Das sollte sich ändern. 

➺ F.Banik: «Des Kaisers neue Kleider», Kindermann, ab 4 Jahren, Fr.28.–

Von Tieren lernen heisst bauen lernen – das zeigt dieses Buch für die Architekt*innen von morgen. Für alle, die sich dafür interessieren, dass eines von Londons Wahrzeichen, die «Essiggurke», von einem Tiefseeschwamm inspiriert ist und welche Rolle Glühwürmchen bei der Entwicklung energiesparender Beleuchtung spielen... 

➺ Ch.Darian, Y.Yun: «Tierisch geniale Bautricks» E.A.Seemann-Bilderbande, ab 7 Jahren, Fr.36.–.

Okay, zugegeben, das Buch ist morbid. Aber warum eigentlich sollen Bücher für Kinder nicht auch von Toten handeln? Die gehören zum Leben, zur Welt und interessieren Kids zudem brennend. Apropos brennend: In «Rätsel der Toten» erfahren junge Leser*innen (und deren neugierige Eltern) höchst Spannendes über die durch Feuer und Hitze konservierten Toten von Pompeji, über Mumien und in Salz eingelegte Leichen. Nichts für zart Besaitete. Aber für alle anderen. 

➺ M.Ralphs/G.Wright: «Die Rätsel der Toten» EA Seeman, ab 8 Jahren, Fr.32.–

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«8 Fakten zu Sex in langen Beziehungen»

Eltern sind Paare – und im besten Fall auch Liebespaare. Viele Eltern müssen sich als Liebespaar aber auch wiederfinden. Von Lust und Frust am Laken.



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«Nein, das ess ich nicht!»

Gibt’s Pizza, Pommes oder Pasta, braucht es keine langen Überredungskünste – das schaufeln die Kids wie wild in sich rein und im Nu sind die Teller leer. Bei Kohlrabi, Zucchini, Spinat oder Erbsen gibt’s hingegen lange Gesichter. Zuerst wird gemotzt, dann verhandelt und am Schluss meistens gestreikt oder das Essen verweigert. Das Mittag- oder Abendessen wird zum Debakel: Die Eltern sind genervt, die Kids ausser Rand und Band. Wie bringt man die lieben Kleinen dazu, auch mal etwas Gesundes zu probieren und wenn möglich zu essen? Ein paar Tipps und Tricks gibt es unsere Videobloggerin Kathrin Buholzer.



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