Der Satz «spielt doch was Schönes» trägt nicht ewig, und den Computer schon morgens um zehn für grenzenloses Gamen freizugeben, ist erzieherisch fragwürdig. Darum hier ein paar Survival-Tipps für Regentage mit Kindern:
- Grosi einen Brief schreiben oder malen
- Kuchen backen
- Picknicken. Am besten in einer selbstgebauten Höhle
- Basteln mit Filz, Stoffresten oder Salzteig
- Fotoalbum gemeinsam gestalten
- Unterwasserausflug in voller Regenmontur. Na, wer will als Erster nach Hause? Wer ist das grösste Weichei? Wer kann einen Regentanz?
- Wellness-Time: Baden mit viiiiiiiel Schaum, fönen, cremen und massieren. Das dauert wunderbar lange
- Papierschiffchen bauen und anschliessend auf einer Pfütze schwimmen lassen
- Bullerbü-Geschichte «Es regnet» vorlesen. Nachmachen!
- Pappboxen im Supermarkt besorgen und eine Burg draus bauen
- Endlich Zeit zum Ausmisten: Was wird bespielt, was wandert – zunächst – auf den Estrich
- Und abends: Tee kochen, Popcorn machen, bei Mama und Papa einkuscheln und eine DVD gucken. Pädagogisch verwerflich? Na und?
Leseempfehlung

«Wolf Erlbruch: Welterfolg mit Bilderbüchern»
Wolf Erlbruchs Illustrationen kennen Kinder und Eltern auf der ganzen Welt. Der preisgekrönte Bilderbuchzeichner spricht über Tabus, Empathie, zerschnittene Texte und die Wachsamkeit von Kindern.
Zum Artikel

«100% Bedeutung, 100% Aufmerksamkeit»
Sind Kinder heute wirklich so unkonzentriert? Nicht, wenn ihnen etwas wichtig ist. Nur – wer bestimmt eigentlich, was wichtig ist?
Zum Artikel