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«Häkel dich frei!»

Wer noch Ausschau hält nach einer meditativen Beschäftigung für die kalte Jahreszeit, sollte es mal mit Häkeln versuchen.

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«Häkel dich frei!»

Wer noch Ausschau hält nach einer meditativen Beschäftigung für die kalte Jahreszeit, sollte es mal mit Häkeln versuchen.

Es gibt Menschen, die bekommen vom Häkeln einen Tennisarm. Das glauben Sie nicht? Ist aber so. Denn Häkeln macht definitiv süchtig. Wir plädieren also sehr dafür, dass Garnknäuel künftig mit dem Vermerk: «Macht abhängig» versehen werden. Wer noch nicht vom Fieber gepackt wurde, sollte sich auf den diversen Häkel-Blogs umschauen, wie etwa auf der New Yorker Handarbeits-Site Purl Bee. Dort merkt man ziemlich schnell, dass Häkeln heutzutage nichts mehr mit den öden Topflappen aus den Handarbeitsstunden zu tun hat. Klar, die Technik ist die Gleiche geblieben, es gibt nach wie vor Luftmaschen und Stäbchenmaschen. Aber die Designs sind um einiges cooler geworden.

Mittlerweile ist die Häkelmania sogar in der Männerwelt angekommen: Hinter den Labels MyBoshi und HatNut etwa stecken Snowboard-Jungs, die für ihre Häkelbeanies bekannt geworden sind. Die Kappen gibt es jeweils in den Online-Shops der beiden zu kaufen oder man häkelt sie gemäss den Vorlagen des My Boshi-Handbuchs einfach nach.

Mehr gibts unter: Familianistas

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