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«Essen: Listerien»

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«Essen: Listerien»

Fakten: Listeriose wird durch Bakterien übertragen. Listeria monocytogenes, der Erreger der Listeriose, ist bei Nutztieren weitverbreitet. Durch Gülle oder Mist gelangen die Listerien auf die Felder und via Pflanzen, rohes Fleisch, Eier, Rohmilchprodukte auf den Teller. Immer wieder kommt es wegen Listerien zu Rückrufaktionen der Lebensmittelhersteller, besonders betroffen sind Käseoberflächen oder Fertigsalate. Das Risiko: 1 von 17 000 Babys wird mit Listeriose geboren. Weil sie keine Symptome verursacht, wird sie in der Frühschwangerschaft nicht erkannt, scheint aber für viele Aborte verantwortlich zu sein. In der späteren Schwangerschaft führt sie zu Frühgeburt mit Anzeichen einer Hirnhautentzündung. So beugen Sie vor:

  • Rohmilch und Rohmilchprodukte meiden oder beim Käse die Rinde abschneiden.
  • Auf Speisen mit rohen Eiern (Tiramisu usw.) verzichten.
  • Fleisch und Fisch gut durchbraten oder garen (auch Rauchlachs ist roh!).
  • Salat, Gemüse und Fallobst waschen. Beutelsalate nochmals abspülen.

Fazit: Listeriose ist zwar selten, hat aber gravierende Folgen fürs Baby. Vorbeugende Massnahmen sind relativ einfach.


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